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HALTBARE BÜCHER: DELIUS‘ BEST- UND LONGSELLER

1. Die Birnen von Ribbeck (1991) 151.000 Exemplare (plus 6 Übersetzungen)
2. Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus (1995) 134.000 (plus 3 Übers.)
3. Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde (1994) 91.000 (plus 5 Übers.)
4. Ein Held der inneren Sicherheit (1981) 58.000 (plus 1 Übers.)
5. Bildnis der Mutter als junge Frau (2006) 49.000 (plus 4 Übers.)
6. Unsere Siemens-Welt (1972) 49.000
7. Mogadischu Fensterplatz (1987) 43.000 (plus 6 Übers.)
8. Amerikahaus und der Tanz um die Frauen (1997) 30.000
9. Mein Jahr als Mörder (2004) 29.000 (plus 4 Übers.)
10. Die Flatterzunge (1999) 28.000

(Nur deutschsprachige Auflagen, incl. Taschenbücher, Hörbücher,

Schulausgaben. Stand: Juli 2010)

TERMINE, LESUNGEN

16. September 2010
London.
Goethe-Institut
Portrait of the Mother as a Young Woman

NACHRICHTEN

London. Im September erscheint bei Peirene Press Portrait of the Mother as a Young Woman, übersetzt von Jamie Bulloch.

Reinbek und Ribbeck. Mit der 10. Taschenbuchauflage erreichen Die Birnen von Ribbeck jetzt 151.000 Exemplare („der oft vermisste Wende-Roman, auf 79 Seiten“).

Göttingen. War F.C. Delius der erste deutsche Rapper? Er übersetzte 1965 W. H. Audens „Night Mail“ aus dem Jahr 1936, der als der frühste literarische Rap-Text gilt. Näheres in „Stimmenzauber. Von Rezitatoren, Schauspielern, Dichtern und ihren Zuhörern. Valerio 10.“ Hrsg. von Lothar Müller, Wallstein Verlag, Göttingen.

Berlin. Königin-Luise-Jahr 2010. Lesen Sie mal (wieder): Der Königsmacher.

Berlin/Grimma/Rostock/Syrakus. J.G.Seume-Jahr 2010. Lesen Sie mal (wieder): Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus.

Stockholm. „Porträtt av modern som ung“ (Bildnis der Mutter als junge Frau) ist in der Übersetzung von Jan Erik Bornlid im Tranan Verlage erschienen.

Milano. Im Verlag Archinto ist „Ritratto della madre da giovane“ erschienen. Übersetzung: Gianlupo Osti.

Berlin. Was verbindet Angela Merkel und Navid Kermani? Beide zitieren an einem Abend (Villa Massimo im Martin-Gropius-Bau, 19. 2. 2009) F.C. Delius „Einst hatte ich ein Rom-Bild. Hauptstadt der Fiktionen und Legenden. Die Ewige Stadt als blühendes Schlachtfeld der Kulturgeschichte“.

Auszug aus der Begründung der Jury des Joseph-Breitbach-Preises 2007:
„F.C. Delius ist der poetische Chronist bundesdeutscher Zustände, Befindlichkeiten und Neurosen. Er macht das Gesellschaftliche im Privaten dingfest, geleitet von unbestechlichem Erkenntnisinteresse und ohne Hochmut. Radikal ist seine Einlassung auf die Einzelpsyche. Mit ihr geht eine leidenschaftliche Suche nach zwingender sprachlicher und formaler Umsetzung einher, die keinen Stillstand bei einmal gefundenen Haltungen und Sprachmustern zulässt. In vierzig Jahren ist so der deutschen Literatur ein Werk der Aufklärung zugewachsen, das, stets politisch, allen Ideologien trotzend und niemandem gefällig, große Klangsinnlichkeit, Sprachschönheit und neue Formen des Epischen hervorgebracht hat. In der jüngsten Erzählung ‚Bildnis der Mutter als junge Frau‘ verschränken sich seine analytischen und lyrischen Qualitäten zum komplexen Rhythmus eines großen Gesangs. Die Jury zeichnet Friedrich Christian Delius aus für seine nuancierten Psychogramme deutscher Menschen, für die Furchtlosigkeit des Gedankens, für die Musikalität und die innovative Kraft seiner Prosa.“

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